Mannschaftsansprachen und Zurufe – was sie bewirken (und was nicht)

Was nutzt der beste Matchplan, wenn die Mannschaft den Gegner unterschätzt oder sich vom Druck einschüchtern lässt? Richtig: wenig. Daher ist man im Football Manager nicht nur als Fußballlehrer, sondern auch als Psychologe gefragt. In diesem Guide zeige ich dir, wie du vor, während und nach dem Spiel mit Ansprachen und Zurufen auf deine Mannschaft einwirken kannst.

1. Grundsätzliches

Der Football Manager als Rollenspiel

Im Football Manager geht es nicht darum, die Zahlen unter der Oberfläche auf die letzte Nachkommastelle zu optimieren. Der FM ist vielmehr ein Rollenspiel, in dem du wie ein realer Trainer Entscheidungen treffen musst – und dann mit den Konsequenzen zu leben hast.

Dieser Rollenspielansatz findet sich in allem wieder, was man im Football Manager erleben und erledigen kann – also auch bei Mannschaftsansprachen, dem Umgang mit unzufriedenen Spielern und an der Seitenlinie. Du kannst, darfst und sollst deinen eigenen Ansatz verfolgen: als schrullige Vaterfigur, als impulsiver Vulkan, als schweigsamer Fels wie Lobanowski oder, oder, oder.

In diesem Guide wirst du daher nicht erfahren, welche Herangehensweise für welche Situation die Beste ist – weil es das so nicht gibt. Auch hier gilt: Es kommt drauf an.

Dynamische Spielwelt

Im Football Manager tauchst du in eine dynamische Spielwelt mit unterschiedlichen Situationen und Persönlichkeiten ein. Jeder Kicker reagiert anders: Sie unterschätzen Gegner, werden vor wichtigen Spielen nervös – oder blühen unter Druck erst richtig auf. Sie lassen sich von harten Tacklings einschüchtern – oder zur Weißglut treiben. Sie danken dir die lange Leine, indem sie sich auf dem Platz für dich zerreißen – oder nutzen sie schamlos aus und legen sich auf die faule Haut.

Für Mannschaftsansprachen und Zurufe heißt das: Es gibt nicht die eine Lösung. Was den einen Spieler motiviert, triggert beim nächsten vielleicht den inneren Schweinehund.

Was bewirken Ansprachen und Zurufe?

Mannschaftsansprachen und Zurufe beeinflussen die Stimmung und Moral deiner Spieler – abhängig von ihrer Persönlichkeit, deiner Persönlichkeit und der gewählten Tonalität (ruhig, bestimmt, aggressiv usw.). Damit kannst du einen direkten Einfluss auf ihr Wohlbefinden und ihr Selbstvertrauen nehmen.

Wenn du ihre Reaktionen beobachtest, lernst du mit der Zeit, welchen Kicker du wie anfassen musst. Die Kunst ist, Selbstvertrauen und Leistungsbereitschaft in der Mannschaft zu erhalten, ohne dass es bei Erfolg in Überheblichkeit oder in schwierigen Phasen in Nervosität oder gar Resignation umschlägt. Wenn du professionelle und zielstrebige Persönlichkeiten um dich scharst, macht es das mit der Zeit ein bisschen leichter.

Wie wichtig sind Ansprachen und Zurufe im FM?

Ansprachen und Zurufe sind im Football Manager nur ein kleines Puzzleteil von vielen kleinen Puzzleteilen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Und wie manchmal die Änderung einer einzigen Teamanweisung oder Spielerrolle das Match zu den eigenen Gunsten dreht, ist es manchmal eine gelungene Mannschaftsansprache, die das Team zu einer Leistungssteigerung motiviert.

Die grüne Farbe signalisiert: Der Großteil der Spieler liebt meine rhetorischen Fähigkeiten!

Das sind die besten Momente: wenn die Mannschaft ein aussichtsloses Spiel dreht und die Spieler hinterher der Presse in die Blöcke diktieren, dass sie die inspirierende Halbzeitansprache des Trainers dazu beflügelt hat.

Die allermeiste Zeit wird man die Auswirkungen aber kaum wahrnehmen.

2. Mannschaftsansprachen

Bevor ich vor die Mannschaft trete, vergegenwärtige ich mir kurz die Situation:

  • Habe ich viele junge Spieler vor mir, die natürlichen Schwankungen unterworfen sind oder gefestigte Topspieler, die von sich selbst die höchsten Standards verlangen?
  • Sind wir Underdogs oder Favoriten?
  • Waren wir zuletzt gut drauf oder haben wir Probleme mit uns selbst?

All das fließt in die Ansprache ein. Um zwei Beispiele zu nennen:

Situation 1: Junge Aufsteiger

Wir sind mit einer jungen Truppe aufgestiegen und tun uns schwer, in der Liga Fuß zu fassen.

Eine Mannschaft, die öfter mit dem Rücken zur Wand steht, wird nicht vor Selbstvertrauen strotzen. Daher achte ich darauf, dass ich vielversprechende Ansätze unterstütze und z.B. bei einer Führung in der Halbzeit lobe. Generell spreche in den Spielern auch einzeln das Vertrauen aus. Sofern man über weite Strecken mitspielen konnte, sind auch Niederlagen zu verkraften und werden mit einem „Ihr habt heute einfach Pech gehabt“ quittiert. Selbstvertrauen ist eine zarte Pflanze und sollte gepflegt werden. Draufzuhauen ist meistens kontraproduktiv.

Situation 2: Erfahrener Kader

Wir haben einen gestandenen Kader, der das Saisonziel Meisterschaft verfolgt und gleichauf mit den erwarteten Konkurrenten liegt. Die letzten Spiele waren siegreich, aber eher nach der Maßgabe „ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss“.

Diese Mannschaft kann man sicherlich härter anfassen als die jungen Aufsteiger von oben. Vor den Partien mache ich klar, dass alles andere als ein Sieg inakzeptabel ist. Wenn der Großteil der Mannschaft keine überzeugende Leistung abliefert, bekommen die Jungs auch nach Siegen ihr Fett weg. (Zum Beispiel: „Heute hat es gerade so gereicht, gegen stärkere Gegner müsst ihr aber mehr zeigen.“) Hier geht es nicht um Selbstvertrauen, sondern um Fokus: Die Jungs sollen das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen verlieren und Vollgas geben.

Ist das immer so? Nicht zwingend. Vielleicht hast du genau die rauhen Typen im Kader, die trotz junger Jahre nach einer härteren Gangart schreien. Oder gestandene Spieler, die trotz 100 Länderspielen permanent Streicheleinheiten vom Trainer brauchen. Mit der Tendenz wie oben habe ich aber gute Erfahrungen gemacht.

Allgemeine Ansprache vs. Einzelansprache

Neben der allgemeinen Ansprache kannst du dir auch einzelne Spieler oder Mannschaftsteile herauspicken und gezielt auf deren Situation und Bedürfnisse eingehen.

Wenn ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, ein Neuzugang oder ein Langzeitverletzer vor dem ersten Einsastz steht, nimm ihnen den Druck. Wenn die Offensive läuft, die Defensive aber pennt, sag deinen Abwehrspielern, dass sie sich steigern müssen. Deine Spieler wissen Ehrlichkeit zu schätzen. Und sie lieben es, wenn man sie nach herausragenden Leistungen vor versammelter Mannschaft lobt.

Auch Sir Alex Ferguson hatte seinen eigenen Ansatz: Torhüter und Stürmer besaßen in seinen Ansprachen immer Sonderstellung. Mehr dazu erfährst du im Artikel „Sir Alex Ferguson, der Football Manager und Du“.

Tonalität

In der Regel spreche ich ruhig mit der Mannschaft. Das signalisiert, dass alles im grünen Bereich ist. Hin und wieder gibts es jedoch einen Wechsel in der Tonart: Dann wird bestimmt eine gute Leistung oder leidenschaftlich Rache für das letzte Aufeinandertreffen gefordert oder – als selten genutztes, letztes Mittel – aggressiv klar gemacht, dass es so nicht weiter geht.

Auch hier greift der Rollenspielansatz:

  • Trainer A entfesselt vor dem entscheidenden Spiel der Saison eine leidenschaftliche Ansprache, reißt seine Spieler mit und schickt sie energiegeladen aufs Feld:

 

  • Trainer B hingegen bleibt die Ruhe selbst und vermittelt seiner Mannschaft damit absolute Gelassenheit und tief verwurzeltes Selbstvertrauen:

 

Welcher Ansatz ist der bessere? Das hängt von deiner Persönlichkeit ab. Sei du selbst! :-)

Die Reaktionen: Grün gleich gut?

Unmittelbar nach der Ansprache gibt es visuelles Feedback, wie die Worte bei den Spielern angekommen sind: Rot markierte Spieler reagieren negativ, grüne positiv. Wer allerdings schon eine Weile im Football Manager (und im echten Leben) unterwegs ist, weiß: Die meisten Menschen reagieren positiv auf Lob – manche lehnen sich danach aber gerne zurück. „Der Trainer ist zufrieden, die Sonne scheint – läuft ja fast wie von allein“ und schwupps, steht es 3:3. Den Schlendrian im laufenden Spiel wieder auszutreiben, ist fast unmöglich.

Das Ziel deiner Ansprachen sollte daher nicht (ausschließlich) sein, eine positive Reaktion zu bekommen, sondern die Mannschaft auf die gemeinsame Aufgabe einzuschwören und den Herausforderungen (Überheblichkeit, Druck, etc.) zu begegnen.

Nach einem Spiel kann man von seinem Co-Trainer ein Feedback zu den Ansprachen abholen, das die Reaktionen der Spieler genauer betrachtet. Das ist besonders nützlich, wenn man seine Spieler und das Mannschaftsgefüge genauer kennenlernen möchte. Zu finden ist dieses leicht versteckte Feature unter Taktik / Analyse / Feedback Mannschaftsansprache.

Nach dem Spiel stellt der Co-Trainer einen Bericht bereit, wie die einzelnen Spieler auf die Ansprachen reagiert haben

Ansprachen an den Co-Trainer delegieren

Apropos Co-Trainer: Dein engster Mitarbeiter schlägt dir vor Mannschaftsansprachen immer vor, was er sagen würde. Mit einem Klick auf „An Co-Trainer übergeben“ überlässt du ihm dann gleich das Wort.

Du kannst die Ansprachen in den Mitarbeiter-Aufgaben auch dauerhaft an ihn oder ein anderes Mitglied deines Trainerteams abgeben (dasselbe gilt für die Zurufe). Der Kandidat sollte dafür im Idealfall ein hohes Attribut in Motivation mitbringen.

In den Mitarbeiteraufgaben kannst du dem Motivationskünstler deines Trainerteams den Pychozirkus überlassen

3. Zurufe

Wenn taktisch alles eingestellt ist und das Spiel läuft, muss der Trainer machtlos das Geschehen auf dem Platz verfolgen – zumindest fast: Mit gezielten Zurufen kann man auch von der Seitenlinie auf die Psyche der Spieler einwirken.

Um die Zurufe ranken sich ein paar Mythen und Spekulationen, die dieses Kapitel hoffentlich aufklärt.

Die folgenden Informationen stammen größtenteils aus dem Thread „Touchline Team Talks“ von herne79 aus dem offiziellen SI-Forum und können als vom Entwickler bestätigt angesehen werden.

Das Wichtigste zuerst: Die Zurufe haben keinen Einfluss auf die Taktik! Sie ändern weder die Grundausrichtung noch irgendwelche Anweisungen. Ihr Einfluss beschränkt sich einzig und allein auf Moral und Körpersprache deiner Spieler.

Was bewirken die Zurufe?

Um deine Botschaft an die Mannschaft zu übermitteln, wählst du sie einfach am oberen Rand des Spiel-Bildschirms aus. Wenn du nur einzelne Spieler adressieren willst, kannst du das über den kleinen Pfeil an der rechten Seite tun.

Mit den Zurufen kannst du im laufenden Spiel Einfluss auf die Moral deiner Spieler nehmen. Die Körpersprache (rechte Spalte in der Spielerliste) liefert dir dafür Anhaltspunkte.

Schauen wir uns die einzelnen Zurufe genauer an:

  • Aufmuntern: Baut die Spieler auf, wenn die Moral niedrig ist
  • Beruhigt euch: Besänftigt Spieler mit aggressiver Körpersprache, um gelbe und rote Karten zu verhindern
  • Konzentration: Ermahnt uninteressierte oder selbstgefällige Spieler, ihren Fokus auf das Spiel zu lenken
  • Zeigt etwas Leidenschaft: Macht den Spielern bewusst, dass weniger als 100% Einsatz nicht akzeptabel sind
  • Kein Druck: Unterstützt Spieler, die aufgrund der Bedeutung oder in intensiven Phasen des Spiels Probleme mit dem Druck bekommen
  • Mehr fordern: Treibt die Mannschaft an, eine Schippe drauf zu legen
  • Lob: Signalisiert der Mannschaft, dass man mit den aktuellen Bemühungen zufrieden ist
  • Werdet kreativer: Ermutigt die Spieler zu mehr kreativer Freiheit (in der Hoffnung auf mehr Torchancen)
  • Kein Risiko: Verschiebt den Fokus der Spieler Richtung Defensive
  • Nach vorne drücken: Verschiebt den Fokus der Spieler Richtung Offensive

Obwohl deren Beschreibung etwas anderes suggeriert, ändern auch die drei letztgenannten Zurufe nichts an deiner Taktik. Stattdessen wirken sie speziellen Arten von Druck entgegen, dem Spieler während des Spiels im Football Manager ausgesetzt sein können. Daher sind sie sehr abhängig vom Kontext und der aktuellen Spielsituation. Ein paar Beispiele:

  • Sind die Spieler zuversichtlich, ein enges Spiel über die Zeit zu bekommen?
  • Oder – im gegenteiligen Fall – noch den entscheidenden Treffer zu erzielen?
  • Wächst die Frustration, sich wieder und wieder am gegnerischen Beton die Zähne auszubeißen?

Während „Kein Druck“ den Spielern helfen soll, mit dem generellen Druck besser umzugehen, sind diese drei Zurufe auf spezielle Drucksituationen ausgerichtet. (Was mich spontan zur Überlegung bringt, ob man sie überhaupt effizient einsetzen kann, wenn man das Spiel nicht mindestens auf umfassenden Highlights schaut.)

Über das Panel „Körpersprache“ hast du die Befindlichkeiten deiner Spieler immer im Auge

Körpersprache

Über das entsprechende Panel hast du die Körpersprache deiner Spieler immer im Blick (ab einer bestimmten Bildschirmauflösung wird sie auch wie oben zwischen den Highlights angezeigt). Dort siehst du auch, ob und wie die Spieler auf deinen Zuruf reagiert haben. Der Effekt von Zurufen ist relativ kurz und hält rund zehn Minuten an.

Auch auf die Körpersprache des Gegners kann man bei Bedarf reagieren, indem man z.B. die Mannschaft pusht, wenn der Gegner gerade ein Loch hat, über die Gegneranweisungen nervöse Akteure weiter unter Druck setzt oder aus allen Rohren feuern lässt, wenn dem Keeper die Nerven flattern.

4. Teambesprechungen

In entscheidenden Phasen der Saison (sowie zum Auftakt und Abschluss einer Spielzeit) bekommt man den Vorschlag, eine Teambesprechung anzusetzen. Im Menüpunkt Mannschaftsgefüge kann man bei Bedarf zusätzliche Meetings mit dem Team einberufen. Diese Besprechungen sind eine hevorragende Möglichkeit, auf die Moral der gesamten Mannschaft einzuwirken – können aber auch nach hinten los gehen. Auch hier ist es also entscheidend, seine Spieler und die Situation der Mannschaft genau zu kennen.

Teambesprechungen können der Moral im Kader einen Schub verleihen …

Ein Beispiel: Als wir mit Atalanta Bergamo in der ersten Saison ein paar Spieltage vor Schluss völlig überraschend noch im Meisterrennen waren, wollte ich die Mannschaft mit einer kleinen Ansprache auf den Endspurt vorbereiten. Was sagt man da am besten? Die Optionen sahen ungefähr wie folgt aus:

  • Die Fans erwarten, dass wir das Ding holen! Also gebt Gas!
  • Jungs, ihr seid so kurz vor dem Ziel! Jetzt belohnt euch!
  • Egal, was passiert – ihr habt eine riesige Saison gespielt. Ich bin wirklich stolz auf euch!

Das entscheidende Wort bei meiner Situationsbeschreibung ist „überraschend“. Schon Platz 6 wäre ein Erfolg gewesen, die Mannschaft hat die Erwartungen also deutlich übertroffen. Sollte man da noch mehr Druck machen?

Bei manchen Typen geht das sicherlich. Doch ein paar Jahre zuvor ging das in einer ähnlichen Situation schief: Ich wollte meine Sechzger im Aufstiegsrennen pushen – doch die Spieler waren fassungslos: „Wir spielen schon die ganze Saison überragenden Fußball und der Trainer ist immer noch nicht zufrieden?!“

Aus diesem Fehler hatte ich gelernt und meine Mannschaft hat es mir gedankt. Am Ende sind wir (dank unserer Pressing-Taktik und etwas Glück) Meister geworden.

Besprechungen zum Saisonstart und -abschluss

Yay, alle wollen Meister werden!

Manchmal erntet man nicht von allen Spislern Zustimmung. Gerade bei den Besprechungen am Anfang und Ende einer Saison, wenn es um die Ziele geht, gehen die Meinungen in der Umkleide gerne auseinander. In diesen Momenten kannst du erkennen, welcher deiner Spieler hohe Ziele hat und welcher nicht. Ich verbinde das direkt mit dem versteckten Attribut „Ehrgeiz“ (gut möglich, dass noch andere Faktoren wie Stärke des Spielers etc. mit hineinspielen, aber Ehrgeiz spielt sicher eine große Rolle).

Wenn man mit seiner Zielsetzung (die übrigens nicht mit der des Vorstands übereinstimmen muss) komplett daneben liegen sollte, kann man immer noch  zurückrudern oder zumindest denen, die anderer Meinung sind, diese Meinung zugestehen. Damit fährt man in der Regel nicht schlecht.

Unabhängig davon gilt auch hier: Wenn du ein störrischer Trainer sein willst, kannst du dich in solchen Situationen rollenspieltechnisch super austoben :-)

5. Fazit / tldr;

  • Lerne deine Spieler kennen: Charaktere im Football Manager reagieren abhängig von ihrer Persönlichkeit unterschiedlich auf Situationen und Ansprachen.
  • Kontext spielt eine große Rolle: Eine Niederlage kann auch Grund für Lob und ein Sieg Grund für Kritik sein.
  • Selbstvertrauen vs. Überheblichkeit: Die Kunst ist es, die Mannschaft so anzufassen, dass sie jederzeit selbstbewusst und leistungsbereit ist; ohne dass es in Überheblichkeit oder Resignation kippt. Halte negative Einflüsse wie Druck von sensiblen Spielern fern.
  • Zurufe beeinflussen die Moral und Körpersprache deiner Mannschaft, taktische Einstellungen werden nicht beeinflusst

Ich hoffe, der Artikel konnte dich ein wenig zum Experimentieren motivieren, und hat dir ein paar Anregungen für deine nächsten Mannschaftsansprachen mitgegeben.

Lass uns in den Kommentaren wissen, wie du den psychologischen Teil im Football Manager handhabst. Bist du der leidenschafliche oder ruhige Typ? Ich bin neugierig :-)

Wenn du Fragen hast, schreib sie ebenfalls gerne in die Kommentare – oder komm auf den FM.Z-Discord, wo dich eine aktive Football-Manager-Community erwartet. Unsere Livestreams findest du auf Twitch, auf YouTube gibt es Video-Guides und auf Twitter und Instagram verpasst du keine Neuigkeit zum FM und FM.Zweierkette – also herzliche Einladung auch dorthin! :-)

3 Kommentare

  • Also ich bin zu 80 Prozent ruhig in meinen Ansprachen. Wenn es nicht läuft auch mal leidenschaftlich. Die anderen Optionen noch nicht ausprobiert, werde es demnächst mal nach deinen ausführlichen Infos versuchen. Bin bisher gut damit gefahren. Zur Info: „Nach einem Spiel kann man von seinem Co-Trainer ein Feedback zu den Ansprachen abholen, das die Reaktionen der Spieler genauer betrachtet. „, bin ich bisher nicht gestolpert. Danke, werde es zukünftig mit einbeziehen in mein Spiel.

  • Hallo Tery,
    ich gebe die Mannschaftsansprachen meistens an meinen Cotrainer ab. Aber wenn da sowas steht wie „wir sollten nix sagen“ mach ich die selber. Manchmal auch bei besonders guten oder sclechten Ergebnissen. Nach Niederlagen lobe ich auch manchmal: Bin mit HSV aufgestiegen, erstes Ligaspiel gegen Bayern München. Auswärts. Wir verlieren 2:3. Da habe ich die Mannschaft gelobt, so ein Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Vorstand: Ist besorgt. Ziel: Klassenerhalt. Gegen den Meister kann man schon mal 2:3 verlieren, zumal die Ergebnisse vom HSV gegen Bayern ja meistens 0:6 oder so ausgegangen sind…
    Ansonsten bin ich ziemlich wankelhaft, je nach Laune änder ich auch meine Ansprachen. Wie im echten Leben halt auch. Aber meistens ruhig.
    Während des Spiels mach ich kaum Ansagen von der Seitenlinie, bislang hab ich aber m,it dem HSV saisonübergreifend nur gegen Bayern verloren. Danach gegen Schalke ein ärgerliches 1:1, Ausgleich für Schalke durch dämlich herbeigeführten Elfmeter. Gegen Hannover 96 ein 5:2 Sieg, da war ich mal leidenschaftlich.

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